EKOCityCenter

Gemeinsam sind wir stärker

Vor dem Hintergrund einer verschärften Wettbewerbssituation und geänderter politischer Vorgaben bündeln die Städte Bochum, Herne, Remscheid und Wuppertal, die Kreise Ennepe-Ruhr, Mettmann und Recklinghausen sowie der Regionalverband Ruhr seit 2002 ihre Kräfte in der Entsorgungskooperation EKOCity. In diesem bundesweit einzigartigen Zweckverband kommunaler Entsorger trägt der USB seinen Teil zur künftigen Entsorgungssicherheit bei.

Ziele der strategischen Partnerschaft sind:

  • langfristige Entsorgungssicherheit,
  • die Gewährleistung sozialverträglicher Gebühren,
  • die dauerhafte Auslastung der vorhandenen Anlagenstrukturen,
  • der Erhalt der politischen Einflussmöglichkeiten auf die Gestaltung der Abfallwirtschaft,
  • die Sicherung ökologischer Standards sowie
  • die Minimierung von Investitionsrisiken.

Starker Zusammenschluss

Diese Ziele sind nur gemeinsam durchzusetzen. Die hochmodernen Anlagen des Verbundes stehen zur Verarbeitung und Entsorgung der Abfälle bereit: Im EKOCityCenter (ECC) in Bochum werden hochwertige Ersatzbrennstoffe gewonnen, im Müllheizkraftwerk in Wuppertal und im RZR Herten wird der Restmüll beseitigt. Der kommunale Zusammenschluss sorgt für die logistisch, ökonomisch und ökologisch optimale Auslastung der Anlagen und so für eine effiziente und leistungsstarke Abfallentsorgung.

www.ekocity.de

EKOCityCenter Teil der KlimaExpo.NRW

Der innovative Umbau der Sortieranlage EKOCityCenter ist als Vorzeigeprojekt Teil der KlimaExpo.NRW. Unter dieser Dachmarke zeigt die EnergieAgentur.NRW die Vielfalt des Klimaschutzes in Nordrhein-Westfalen.

Der Umbau des EKOCityCenters hat die Anlage auf die Anforderungen der zirkulären Wertschöpfung ausgerichtet. Im Idealfall kann die USB Service GmbH Abfallprodukte zum Ausgangsprodukt neuer Wertschöpfungsketten aufbereiten.

Ersatzbrennstoff

Sperrmüll

Nach der Anlieferung des Sperrmülls erfolgt eine Grobsortierung in die Fraktionen Holz, Metalle und Kunststoffe/Zellstoffe. Den zu Hackschnitzeln verarbeiteten Ersatzbrennstof (EBS) aus der Bio-Masse (Holz) nutzen Biomasseheizkraftwerke zur Energiegewinnung. Aussortierte Metalle werden dem Stoffkreislauf beispielsweise über Stahlwerke wieder zugeführt. Die Fraktion der Kunststoffe/Zellstoffe leiten die Mitarbeiter im ECC der Gewerbeabfallaufbereitung zu.

Gewerbeabfall

Durch zerkleinern, sieben, sichten und abscheiden trennen zahlreiche Aggregate den Gewerbeabfall in verschiedene Fraktionen. Schwerpunkt der Produktion ist die Herstellung von Ersatz- und Sekundärbrennstoffen. Ersatzbrennstoffe finden ihren Einsatz in Kraftwerken, die anschließend aus der Verbrennung dieser Stoffe Strom/Dampf erzeugen, Kraft-Wärme-Kopplung. Sekundärbrennstoffe werden in Steinkohlekraftwerken und Zement-Kalköfen zusammen mit Primärbrennstoffen, wie Stein- und Braunkohle, Öl oder Gas, als Energielieferant eingesetzt.

Umweltverträglichkeit

Keine technische Anlage arbeitet völlig belastungsfrei für die Umwelt und selbstverständlich entsteht beim Umgang mit Abfall Staub oder Geruch. Das EKOCityCenter verfügt über ein Höchstmaß an Schutzmaßnahmen, die alle möglichen Belastungen für die AnwohnerInnen und MitarbeiterInnen auf ein Minimum reduzieren. Grenzwerte für Emissionen werden eingehalten oder sogar weit unterschritten.

Staub und Lärm

Das EKOCityCenter ist vollständig von der Umgebung abgekapselt. Ein ständiger Luftunterdruck in der gesamten Anlage und Schleusensysteme für den An- und Abtransport verhindern, dass Innenluft unkontrolliert nach außen gelangt. Leistungsstarke Entstaubungsanlagen, die Kleinstpartikel zurückhalten, sorgen für einen praktisch emissionsfreien Luftaustausch.

Geruch und Keime

Das Einhausen der gesamten Anlage und das Schleusensystem bilden auch hier wirkungsvolle Schutzmaßnahmen. Spezielle Biofilter halten Bakterien zurück und lassen Gerüche nicht nach draußen gelangen.

Verkehr und Schmutz

Selbstverständlich wird der Abfall in den bekannten Sammelfahrzeugen angeliefert. Der Abtransport erfolgt in Großraumcontainern, wodurch das Verkehrsaufkommen reduziert wird. Die Möglichkeit des Anschlusses an das Bahnsystem wurde geprüft, lässt sich aber nicht realisieren. Eine eigene Zufahrtsstraße ist gebaut worden. Die LKW werden an speziellen Ladekanten entladen, sodass eine Verschmutzung der Straße durch die Fahrzeuge nicht möglich ist.

Kontakt

Technik

Marc Homann
Tel. 0234 3336-324
E-Mail: [email protected]

Stoffstrommanagement

Daniel Graf
Tel. 0234 3336-169
E-Mail: [email protected]

Kontakt und Anfahrt






    Adresse

    USB Service GmbH

    Hanielstraße 1
    44801 Bochum

    Telefon 0234 3336-0
    Telefax 0234 3336-109

    E-Mail: [email protected]
    [email protected]